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In kompletter Eigenregie gefertigt


MOLL Automatisierung unterstützt Blindeninstitut Regensburg mit selbst gefertigten Hand-Holzspaltern zur Bewegungstherapie. Enger persönlicher Kontakt ist oft die beste Voraussetzung, um gute Ideen schnell und unkompliziert umzusetzen: Das galt im besonderen Maß für ein Projekt, dass der Leiblfinger Maschinenbauer MOLL Automatisierung für das Blindeninstitut Regensburg umsetzte. Ausgangspunkt der Initiative bildete der Kontakt zwischen Franz Haider und Josef Moll, beide Ratsmitglieder der Gemeinde Leiblfing. So hatte Franz Haider bei dem Geschäftsführer der MOLL Automatisierung angefragt, ob sein Unternehmen das Institut durch die Herstellung von Handholzspaltern unterstützen könne, um dort das Angebot für bewegungstherapeutische Maßnahmen zu erweitern.

Geplant und umgehend umgesetzt: Im Zuge der Gesellenprüfung Teil 1 machten sich zehn Auszubildende von MOLL nach Vorgaben des Blindeninstituts daran, vier Hand-Holzspalter in kompletter Eigenregie zu fertigen. Ziel war es, die Schüler des Instituts mit dem Holzspaltern in die Lage zu versetzen, kleinere Holzteile herzustellen und diese zu Anzündern weiterzuverarbeiten.

Auszubildende der Moll Automatisierung mit den gefertigten HolzspalternBild: Auszubildende der Moll Automatisierung mit den gefertigten Holzspaltern

Von der Zeichnung über Fräs- und Dreharbeiten bis hin zur endgültigen Montage der Bauteile: Im ersten Quartal 2017 fertigten die Azubis in einem Zeitrahmen von insgesamt rund 600 Stunden die gewünschten Holzspalter in hoher Qualität an und übergaben diese schließlich am fünften April 2017 an zwei Betreuer des Regensburger Blindeninstituts.

Lange Wartezeiten gehören nun der Vergangenheit an
Den Lehrlingen hatte das Projekt mächtig Spaß gemacht, entsprechend hoch war der Einsatz gewesen, den sie darauf verwendet hatten. Belohnt wurde dieser durch die Freude über die Begeisterung, die die von Ihnen gebauten „Anlagen“ bei den Schülern des Instituts auslösten. „In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Wartezeiten für die Arbeit am Holzspalter gegeben“, so Claudia Hess, Leiterin der Förderstätte: „Mit den Holzspaltern von MOLL gehört dies nun der Vergangenheit an.“ Hess: „Die jungen Erwachsenen, die wir im Institut betreuen, sind aufgrund ihrer eingeschränkten visuellen Möglichkeiten, die oft mit weiteren körperlichen und geistigen Handicaps einhergehen, oft nicht in der Lage, eine klassische Behindertenwerkstatt zu besuchen. Die Förderstätte gibt den Betreuten die Möglichkeit, einen strukturierten Tagesablauf mit verschiedenen Arbeits- und Entspannungseinheiten sowie therapeutischen Anwendungen zu kombinieren.“

Einsatz der Holzspalter in der Förderstätte
Der Einsatz der Holzspalter schafft für die Betreuten weiteren Raum, einer sinnvollen regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen. Als Endprodukt des Sortierens und Spaltens der Holzstücke entstehen fertige Ofenanzünder. Die meisten Arbeitsschritte werden dabei von den Betreuten in Eigenregie ausgeführt. Der Einsatz des Holzspalters wird allerdings von einer Betreuungsperson begleitet. Josef Moll: „Wir haben uns sehr darüber gefreut, den Blinden und Sehbehinderten des Instituts auf eine solche, wirklich sinnvolle Art helfen zu können. Das unkomplizierte Miteinander, der hohe Einsatz unserer Auszubildenden, die Freude der Betreuten über das Ergebnis: Ich denke, wir haben hier mit unserem Projekt ein echtes Zeichen setzen können, wie Unternehmen soziale Einrichtung optimal unterstützen!


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